Ein Krokodil namens Gjena

und zwei Russen (Ksenia und Ljoscha), zwei Berliner (Patrick und Andrea), zwei Niedersachsen (Lars und Robert) machten sich auf den Weg, um ein Abenteuer zu erleben. Haben sie auch. Sogar viele.
St. Petersburg-Tallin- Helsinki hießen die Stationen, die es zu bezwingen galt und schon die erste hat vier Sechstel der Crew in Entzücken versetzt und eigentlich wollten wir eingemeindet werden. Zumindest ich, was an meiner östlichen Vergangenheit liegen mag. Vom Rooftopkonzert zum wahnsinnigen Taxifahrer, Eremitage und ukrainischem Essen, Kneipenabend mit Rekrutierung eines Bootsjungen war alles dabei.
Der eigentliche Segeltörn war nicht richtig segeln, aber 170 NM sind doch dabei rausgekommen. Der Wind war schlicht und einfach faul. Aber traumhafte Schären, gewöhnungsbedürftige Plumsklos, nette Stegnachbarn und wirklich viel Spass waren unsere Begleiter. Unser Essen war natürlich genial, wie sonst soll man Hering im Pelzmantel nennen? Unser Biervorrat geradezu übermütig.

Es wurde befördert, was das Zeug hält und degradiert wenn nötig. Gjena – ein russisches Trickfilmkrokodil Baujahr 1971 in Plüschform wurde zu unserem Maskottchen und fast wäre die Bordsprache russisch geworden, unser Gesang mit Ukulelenbegleitung war es.
Super Törn, super Stimmung, super Skipper und super Crew!

Autor: Andrea Clos
Fotos: Andrea und Patrick Clos