Trophee de l’Ile Pelee

Um die Leibniz Universität Hannover bei der jährlich durchgeführten europäischen Hochschulvergleichsmeisterschaft vom 11.3.2020 bis 15.3.2020 im Segeln zu vertreten, hat sich ein Team aus Henning, Jannis, Alexander, Tim und Markus formiert. Somit ging es für eine Woche ins aufregende Atlantikrevier mit über 6 m Tidenhub nach Cherbourg in Frankreich. Wegen der Neufindung und fehlenden Erfahrung auf der Bootsklasse J80 sind die Hoffnungen groß, aber die realistischen Chancen begrenzt.

Nach der nächtlichen Anreise mit einem Leihwagen von über 12 Stunden im Regen nach Cherbourg-Octeville, wird nach der Registrierung zunächst für zwei Stunden trainiert. Dafür ist zunächst die Hürde des Bootsaufbaus zu überwinden. Dabei lernen wir alle das Boot J80 und die Aufgaben auf den Positionen auf dem Boot kennen. Leider regnet es weiterhin und es ist sehr windig. Neben 18 französischen Teams sind insgesamt vier deutsche, ein schwedisches und ein schweizerisches Team vertreten. Beispielsweise mussten die italienischen Teams ihre Teilnahme stornieren. Die Einteilung erfolgt in vier Gruppen A bis D. In jeder Gruppe sind sechs Teams.

Der erste Wettkampftag verspricht Böen bis über 40 kn. Dafür scheint aber die Sonne. Wegen des Windes und einer hohen Welle werden Wettfahrten zunächst ausgesetzt und zur Mittagszeit für den gesamten Tag abgesagt. Am folgenden Freitag finden nun sechs Rennen statt, damit jede Gruppe mit allen anderen in Rennen mit je 12 Booten zusammentrifft. Das LUH-Team kann sich als einziges deutsches Team für die Goldfleet qualifizieren. Am Samstag finden noch drei weitere Rennen für die Goldflotte statt. Die Position wird bei viel Wind verteidigt und wir erreichen den 12. Platz. Nach kurzer Siegerehrung und gemeinsamen Abendessen treten wir am Abend den Heimweg an. Gesund und fröhlich, aber müde, erreichen wir Hannover nach einer langen nächtlichen Rückfahrt. Wir sind sehr zufrieden, haben viel gelernt und werden schöne Erinnerungen an die Zeit in Cherbourg behalten.